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Glossar

IT-Begriffe von A bis Z — kurz und sachlich erklärt.

Was ist ein ERP? Wann ist ein Archiv revisionssicher? Und was macht eine REST-API? Hier finden Sie die wichtigsten Begriffe rund um die Digitalisierung von KMU — aus unserer täglichen Projektpraxis.

C

CRM (Customer Relationship Management)

Software für die systematische Pflege von Kundenbeziehungen: Alle wichtigen Kundeninformationen laufen an einem Ort zusammen, Aktivitäten wie Termine und Aufgaben werden zentral verwaltet. CRM ist als Modul in ERP-Systemen wie Proffix Px5 und myFactory enthalten.

D

DMS (Dokumenten Management System)

Ein DMS erfasst, verschlagwortet und archiviert Dokumente aus allen Quellen — vom gescannten Papierbeleg über E-Mails bis zu Office-Dateien. Die Informationen stehen berechtigten Nutzern danach geräteunabhängig, durchsuchbar und revisionssicher zur Verfügung. Bekannte Lösungen für Schweizer KMU sind Kendox InfoShare und swiDOC.

E

E-Rechnung

Die elektronische Rechnung wird digital erstellt, versendet, empfangen und direkt verbucht — das spart Zeit sowie Kosten für Papier, Druck und Versand. Mit Proffix E-Rechnung lassen sich Rechnungen an Kunden senden und Lieferantenrechnungen direkt im Kreditorenmodul verbuchen.

ERP (Enterprise Resource Planning)

Die zentrale Business-Software eines Unternehmens: Warenwirtschaft, Auftragsbearbeitung und Buchhaltung werden über eine zentrale Datenbank gesteuert. So sparen KMU in der Administration viel Zeit. Bewährte Schweizer KMU-Lösungen sind Proffix Px5 und das Cloud-ERP myFactory.

F

FiBu (Finanzbuchhaltung)

Das buchhalterische Herz des ERP: In einer integrierten FiBu fliessen alle Informationen aus Auftrags-, Debitoren- und Kreditorenerfassung sowie der Lagerverwaltung automatisch zusammen. Das Betriebsergebnis ist damit jederzeit aktuell — ohne manuelle Doppelerfassung.

M

MIS (Management-Informationssystem)

Ein MIS bündelt Unternehmenskennzahlen in einem zentralen System. Der Echtzeitzugriff auf alle relevanten Daten und Auswertungen liefert die Grundlage für fundierte Entscheidungen auf Managementebene — etwa mit dem Business Manager von myFactory.

O

OCR (Optical Character Recognition)

Texterkennung, die gescannte Dokumente in durchsuchbaren Text umwandelt. Im DMS entsteht daraus zum Beispiel ein Searchable PDF: Belege lassen sich per Volltextsuche finden, und Rechnungsdaten können automatisch ausgelesen und an die Buchhaltung übergeben werden.

P

POS (Point of Sale)

Das Kassensystem im Verkauf. Moderne POS-Lösungen wie Arcavis oder die Wato Kasse gleichen Verkäufe über Schnittstellen automatisch mit Onlineshop, Warenwirtschaft und Buchhaltung ab — Tagesumsätze und Lagerbestände werden ohne manuellen Aufwand verbucht.

PPS (Produktionsplanung und -steuerung)

Software, die produzierende KMU von der Ressourcen- und Einsatzplanung bis zum Controlling unterstützt — mit automatisierten Fertigungsvorschlägen, frei definierbaren Stücklisten und lückenloser Serienverfolgung.

R

REST-API

Eine standardisierte Web-Schnittstelle, über die Software-Systeme Daten austauschen. REST-APIs verbinden zum Beispiel das ERP mit Onlineshop oder DMS: Proffix Px5 bietet REST-API-Schnittstellen unter anderem zu Shopware und Magento; fehlende Schnittstellen lassen sich individuell programmieren.

Revisionssichere Archivierung

Die gesetzeskonforme Aufbewahrung von Geschäftsdokumenten: verfälschungssicher mit Zeitstempel, Versionierung, Änderungsprotokoll und Löschschutz über zehn Jahre. Damit erfüllt das Archiv die Anforderungen der Geschäftsbücherverordnung — eine reine Server- oder Cloud-Ablage reicht dafür nicht aus.

S

Self-Checkout

Die Selbstbedienungskasse im Einzelhandel: Kundinnen und Kunden scannen und bezahlen ihre Einkäufe selbst. Bei Lösungen wie Arcavis stehen an der Self-Checkout-Station alle Funktionen und Zahlungsarten der Touch-Kasse zur Verfügung — inklusive Scanning und Touch-Auswahl.

Stapelscanning

Papierbelege werden stapelweise über einen Dokumentenscanner digitalisiert, automatisch getrennt, verschlagwortet und im Archiv abgelegt. So wandern ganze Ordner effizient ins DMS — der erste Schritt zum papierlosen Büro.

W

Warenwirtschaft

Das Modul im ERP, das Artikel, Lager und die kompletten Ein- und Verkaufsprozesse zentral steuert — inklusive Disposition, variabler Preisgestaltung und Rückverfolgbarkeit von Serien- und Chargennummern über mehrere Lager hinweg.

Workflow

Ein digital abgebildeter Arbeitsablauf: Prozess-Schritte und Bedingungen werden einmal definiert, danach leitet die Software Aufgaben automatisch an die richtigen Stellen weiter. Typisches Beispiel ist die digitale Rechnungsprüfung mit Visum und Freigabe — umgesetzt mit der Workflow-Engine des DMS oder mit Tools wie Wrike und gooflow.

Ein Begriff fehlt? Schreiben Sie uns an info@allix.ch — wir ergänzen das Glossar laufend.

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